Willi-Preis Übergabe an die erstplatzierte Kita

Am 28. Oktober wurde der 1. Platz des Kinderumweltpreises „Der Willi 2022“ an den Natur- und Waldkindergarten REKids verliehen, die mit Ihrem eingereichten Projekt zum Thema „Gemüse Ackerdemie – Ab ins Beet“ überzeugten. Den Preis übergab die Ratsfrau Christa Schenk, die damit nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieherinnen mit Stolz erfüllte.

So kam die Jury zum Ergebnis

Bei der Bewertung der Einsendungen spielte die kindgerechte Vermittlung von Umweltthemen die Hauptrolle. Eine viel weniger große Rolle spielte die Ausgestaltung und der Umfang der Bewerbung. Neben der eingereichten Bewerbung wurde auch die Dokumentation der Erlebnisse bei Facebook mit in die Wertung genommen. „Bei der Bewerbung, aber auch bei den dokumentierten Erlebnissen der Facebookseite fühlte man sich mitgenommen in den Alltag des Kindergartens. Man erkennt in den Haltungen der Kinder die Faszination und Hingabe, sowie eine ausgeprägte Beobachtungsgabe. Wir haben das Gefühl, dass die natürliche Neugier der Kinder hier optimal angeregt und gefördert wurde. Auch hier vor Ort spüren wir, wie die Kinder mit ihrer Umgebung verbunden sind und sich intuitiv für ihr Umfeld interessieren. Das macht uns große Hoffnung – denn naturverbundenen Kindern wird der zukünftige Umweltschutz mehr am Herzen liegen, als denen die wenig Bezug zur Natur haben,“ so Christa Schenk.

Ein Preis für Forscherinnen und Forscher

Bei der Preisübergabe standen die Kinder im Mittelpunkt der festlichen Übergabe. Damit alle Kinder etwas in den Händen halten können, hatten die Grünen in diesem Jahr eine ganz besondere Idee: Für die Gemüseexperten gab es ein Buch mit Wissenskarten für werdende Baumexperten. Und schon beim Verteilen der Karten stellte sich heraus, dass wir es schon jetzt mit angehenden Profis zu tun hatten. Verbreitete Bäume, wie die Tanne, die Birke, die Eichel und die Buche waren schnell identifiziert und weckten den Forschergeist der Kinder. Aber auch die Urkunde begeisterte die Kindergartengruppe und machte sie sichtlich stolz. Über den Verwendungszweck des Preisgeldes herrschte noch Uneinigkeit. Aber es gab schon einige Vorschläge, wie das Preisgeld in Höhe von 500 Euro ausgegeben werden könnte. Wir sind sehr gespannt darauf, was es schlussendlich wird. Vielleicht ein Fahrzeug, Saatgut oder Leckereien? Wir hoffen auf eine Auflösung im kommenden Jahr.

„Das was ich gelernt hab ist mein Geheimnis“

Auf Nachfrage bei den Kindern, was Sie mit Ihrem erlernten Wissensschatz jetzt anders machen, gab es ganz unterschiedliche und auch überraschende Antworten: Ein Kind berichtete mit einem Lächeln, dass alles ihr Geheimnis wäre, was es hier lerne. Andere berichteten ihren Eltern Zuhause sehr stolz über das, was sie täglich im Gemüsegarten beobachteten und lernten. Geschmacklich gingen die Antworten nach dem beliebtesten Gemüse weit auseinander. Mehr Einigkeit gab es hingegen bei den selbst gesammelten Hühnereiern, die den meisten am besten in Form von Pfannkuchen schmecken. Und auch hier konnten die kleinen Experten mit ihrem Wissen punkten: Denn bei den selbst gesammelten Eiern sind nicht nur braune und weiße, sondern auch hellgrüne Eier zu finden. Aber alle Eier schmecken gleich gut, so die Expertenmeinung!

Unser Resümee

Bei diesem Projekt konnten die Kinder selbst erfahren, wie aufwendig die Herstellung von Lebensmitteln ist und welchen Wert sie für uns bekommen, wenn wir über deren Werdegang vom Samenkorn bis zur Erntereife dabei sind. Wir sind uns sicher, dass dieses Projekt auch der Lebensmittelverschwendung entgegenwirkt und die Kinder Botschafter für den Wert von Lebensmitteln geworden sind.

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