Fahrradstraßen

Elper Weg

Fahrradstraßen: Folge 2

Der Elper Weg verläuft parallel zum Westerholter Weg und zur Dorstener Straße und bietet eine gute Anbindung aus dem Westviertel in das Stadtinnere.

 

Vom Herzogswall kann man über die Dorstener Straße auf den Elper Weg einbiegen. Direkt am ersten Kreisverkehr bietet die Christuskirche mit dem weitläufigen Vorplatz und einigen Bänken einen guten Ort zur Rast. Gegenüberliegend blickt man auf das imposante Baudenkmal, dass einst als Verwaltungsgebäude der ehemaligen Bergwerksdirektion diente. Heute nutzt das Kreiswehrersatzamt dieses Gebäude. Neben diesem Baudenkmal lassen sich auf dem Elper Weg viele denkmalgeschützte Wohnhäuser finden. Besonders eindrucksvoll ist das Doppelwohnhaus für Beamte der Bergwerksdirektion mit der Hausnummer 19/21. Die denkmalgeschützten Gebäude wurden zwischen 1904 und 1925 errichtet und zeigen die Einflüsse der letzten Kaiserjahre, sowie die goldenen Jahre des Bergbaus, die

sich auch in der besonders prachtvollen Bauweise widerspiegeln.

Da viele Autofahrer die parallel verlaufenden Straßen nutzen, wird der Elper Weg kaum von Autofahrern genutzt. Als jüngst frei gegebene Fahrradstraße finden sich auf der Straße einige Aufklärungsschilder, die kurz die 3 Grundregeln erläutern:

„Autos sind Gäste!
„Maximal Tempo 30 für alle!“
und „Fährräder dürfen nebeneinander fahren!“

Alle weiteren Regeln sind in der Straßenverkehrsordnung abgebildet. Für die Radfahrer*innen bringen diese Regeln den Vorteil mit sich, dass seitens der Autofahrer mit erhöhter Aufmerksamkeit zu rechnen ist, zum einem wegen des gedrosselten Tempos und zum anderen wegen der Maßgabe, dass nur bei einem Mindestabstand von 1,5 m überholt werden darf. Bei der„rechts vor links“-Regel sind jedoch alle Verkehrsteilnehmer*innen gleichermaßen dazu aufgerufen, die Vorfahrtsregel zu beachten, auch wenn es dann beim Berg ab radeln heißt: „aufpassen und bremsen“ und dann wieder „kräftig in die Pedale treten“.

Wir als Koalition sind zuversichtlich, dass die Fahrradstraßen ein großes Potential für die Mobilitätswende bergen. Wer einmal umgestiegen ist und über die Fahrradstraßen teils schneller zum Ziel gelangt, wird auf kurz oder lang bereitwillig umsteigen. Vor allem dann, wenn das Wetter mitspielt. Beim Abfahren der Strecke kam auch bei uns zwischenzeitlich das „Der Weg ist das Ziel“-Gefühl auf. Unser Ziel ist es noch viele schöne Wege für Sie zu schaffen!

Hier geht es zur ersten Folge

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