Zweiter Willi für ein zweites Zuhause

Preisübergabe im Familienzentrum Pappelallee

Am Dienstag, den 05.10. übergaben zwei unserer Jurymitglieder den 2. Willi mit einem Preisgeld von 300 Euro an Heike Bergmann, die dieses Projekt in ihrer Kita angestoßen hat und sich damit erstmals am Willi-Wettbewerb beteiligte. Zusammen mit ihren Kollegen und einigen der eingebundenen Kinder, posieren sie stolz mit ihrer Urkunde.

Im Zuge der Preisverleihung haben unsere Jurymitglieder auch einen kleinen Einblick in die Einrichtung erhalten: die Ideen, das Kollegium und den gemütlichen Garten. Es entsteht durch die zwei umfunktionierten Doppelhäuser ein häuslich-familiärer Eindruck, der ein wenig an das Haus einer Großfamilie erinnert. Und so scheinen sich auch die Kinder hier zu fühlen, wie in einem zweiten Zuhause. Das Haus ist gerade im Umbau, aber es lässt sich schon erahnen, dass hier noch mehr Wohn- und Wohlgefühl entstehen wird. Auch im Außenbereich passiert etwas: mit Klangstationen und einem Obsttunnel wird es hier noch weitere Experimentier- und Erfahrungsräume für die kleinen Naturwissenschaftler geben.

Im Gespräch erhalten wir auch einen Einblick in den Projektverlauf. Die wissbegierigen Nachwuchswissenschaftler waren sehr detailverliebt, sodass sich hier eine Dynamik entwickelte, die in einem regelrechten Forschungsprojekt mündete. Mit Schaubildern wurden einzelne Körperteile der Insekten benannt und die Vorschulkinder waren selbsternannte Experten und Schulungskräfte für ihre jüngeren Mitstreiter. Mit Stolz wurden die Projektergebnisse mit Plakaten den Eltern vorgestellt und auch nach Kindergartenschluss wurden die Kinder über die App der Kita auf dem Laufenden gehalten. Hier wurden über Pfingsten mit Spannung die neu eingetroffenen Schmetterlingseier beobachtet und deren Entwicklung beobachtet.

Passend zum Thema sind durch Zufall auch die Gruppennahmen der Kita: die Grashüpfer (3-6 jährige Kinder), die Libellen (2-6 jährige Kinder), sowie die Glühwürmchen (Kinder unter 3). Diese Namen sind innerhalb der Falken einzigartig und gleichzeitig Erkennungsmerkmal der jeweiligen Gruppe, auf das die Kinder spätestens seit dem Insektenthema sehr stolz sind.

Hier kann man in Auszügen die Projektarbeit bewundern.

 

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