Landtagswahl: Grüne wählen Matzoll und Wischnewski aus Recklinghausen auf die Landesliste

Am Wochenende wählten die Grünen NRW auf ihrem digitalen Parteitag Programm und Personal für die anstehende Landtagswahl. Der frühere Recklinghäuser Kreisvorsitzende und ehemalige Sprecher des Ortsverbandes Recklinghausen Jan Matzoll (36) wurde auf Platz 26 der Landesliste gewählt und hat damit gute Chancen, 2022 in den Landtag einzuziehen. Matzoll ist zudem Direktkandidat in Recklinghausen und Oer-Erkenschwick. Die Recklinghäuserin Maya Wischnewski (22), Mitglied des Stadtrats und des Kreistags sowie Sprecherin der Grünen Jugend vor Ort, wurde auf Platz 75 der Liste gewählt. Sie tritt außerdem als Direktkandidatin in Haltern und Dorsten an.

Matzoll: „Konsequenter Klimaschutz ist die Bedingung für Wohlstand“
In seiner Bewerbungsrede berief sich Jan Matzoll auf einen 40 Jahre alten Wahlslogan der Grünen. „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.“ Für Matzoll ist dieser Satz das Fundament grüner Politik. „Denn konsequenter Klimaschutz ist die Bedingung, dass es morgen noch Wohlstand gibt.“ Seinen Schwerpunkt sieht Matzoll bei der klimaneutralen Transformation von Industrie und Wirtschaft.

Wischnewski: „Kommunen müssen finanziell gestärkt werden“
Maya Wischnewski legte in ihrer Bewerbungsrede Schwerpunkte auf Digitalisierung, Bildung sowie Kommunalfinanzen. „In den Kommunen werden Radwege gebaut, Photovoltaikanlagen errichtet und Entsiegelungskonzepte umgesetzt“, so Wischnewski. „Vor Ort werden Klimaschutzziele Realität!“ Weiterhin ist es ihr ein Anliegen „Schulen vor Ort zukunftsgerichtet“ voranbringen. „Durch mehr Ressourcen, mehr pädagogische Freiheiten und eine digitale Infrastruktur an jeder Schule.“

Christa Schenk, 2.Sprecherin der Grünen Ortsverband Recklinghausen, „Es ist schön zu sehen, dass sich die Förderung unserer Jugend auszahlt und Maya nun auf der Landesliste ihren Platz bekommen hat. Das zeigt, wie ernst wie die Förderung der Jugend bei uns nehmen!“ Christoph Schlicht, 3.Sprecher der Grünen, ergänzt: „Wir können stolz sein, dass es zwei Personen aus unserer Stadt in die Landesliste geschafft haben. Damit haben wir ein Zeichen gesetzt und wir wollen noch mehr erreichen!“

 

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