Foto:pixabay/Junge; Krieg/Flucht

Antrag: Aufnahme von Familien mit kleinen Kindern aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln im Rahmen der Initiative „Städte Sicherer Häfen“

Der Rat der Stadt Recklinghausen hat am 25.11.2019 beschlossen, dass die Stadt Recklinghausen dem Bündnis „Sicherer Häfen“ betritt. Mit der Erklärung hat die Stadt auch ihre Bereitschaft erklärt, aus Seenot gerettete Schutzsuchende zusätzlich aufzunehmen. Am 15. Januar trafen sich auf Einladung der Stadt Bielefeld die Vertreterinnen und Vertreter aus 16 nordrhein-westfälischen Städten, die sich ebenfalls zu Sicheren Häfen erklärt hatten.

Die Stadt Recklinghausen fehlte bei diesem Treffen. Vereinbart wurde, dass die bisher in der Potsdamer Erklärung „Sicherer Häfen“ zugesagte Unterstützung auf reine Hilfe aus Seenot, zukünftig auch die Menschen in den Flüchtlingslagern der Mittelmehr-Anrainerstaaten zuteilwerden soll. „Es ist ein starkes Zeichen der Menschlichkeit, dass so viele Kommunen bereit sind, die Schwächsten der Schwachen aufzunehmen“, so Holger Freitag. Der Fokus wird dabei auf Menschen gelegt, die sich in griechischen Auffanglagern befinden und unter humanitär katastrophalen Zuständen dort Leben. Vor allem den Kindern, deren Eltern in vielen Fällen nicht mehr leben und die alleine in den Flüchtlingslagern untergebracht sind, soll nun sofort geholfen werden.

Die Initiative in NRW gilt es zu unterstützen und zwar dadurch, dass sich möglichst viele Kommunen bereiterklären zusätzlich Aufnahmekapazitäten für diese Menschen zur Verfügung zu stellen. Auch Recklinghausen sollte dazu bereit sein, minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen. Die Kapazitäten sind vor Ort vorhanden.

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