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Halbherziger Umgang mit dem Stadtgrün

88a767093c„Der zweifelhafte Umgang mit dem schutzwürdigen Gut „Baum“ in der Stadt ist für uns so nicht mehr hinnehmbar“, so Klaus Breuer. 900 Fällungen und nur knapp 400 Neuanpflanzungen zeigen einen Trend in unserer Stadt, der dringend gestoppt werden muss. Beim nachhaltigen Baumschutz gehen die Kommunalen Service-Betriebe darüber hinaus sehr halbherzig zu Werke. Neuanpflanzungen in vielen Bereichen der Stadt sind unangemessen. Oft werden Setzlinge angepflanzt, die erst in 20 Jahren als Bäume zu erkennen sind.

 

 

 

„Die Stadt legt keinen Wert auf Arten-Vielfalt“, so Klaus Beuer, “ vom 1000-Bäume-Programm, das die Stadt im vergangenen Jahr aufgelegt hat, ist in der Umsetzung kaum etwas zu sehen. Für uns stellt sich die Frage, ob das Stadtgrün überhaupt bei den Service-Betrieben richtig angesiedelt ist“.

 

 

Lärmschutz – Kritik an Vorgehensweise der Verwaltung

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Für die Stadt Recklinghausen wird ein Lärmminderungsplan von einem Gutachter erarbeitet. Basis für den Experten sind Werte, die das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NW (LANUV) zur Verfügung gestellt hat.

Dr. Tyge Claussen:

„Das ganze ist eine Farce, denn bei den vom LANUV erhobenen Werten fallen die meisten Straßen aus der Lärmminderungsplanung heraus. Die Werte der LANUV von 70 dB bzw. 60 dB sind willkürlich festgelegte Kategorien, die sich nicht daran orientieren, wann Lärm tatsächlich krank macht. Wir fordern darum von der Stadt, die Auslösewerte für den Gesamttag auf 65 Dezibel bzw. 45 Dezibel festzulegen.“

 

 

Hilfe für Tierschutz

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Christine Reuter übergab dem Vorstand des Vereins zugleich eine Spende von 500 €.

In einem Ratsantrag fordern wir, den Aktiven Tierschutz Recklinghausen e.V. mit einem jährlichen Zuschuss in seiner Arbeit zu unterstützen.

Dazu Christine Reuter:

„Der Aktive Tierschutz  engagiert sich seit 1988 ehrenamtlich für den Tierschutz. Seit dieser Zeit engagieren sich die Mitglieder, Tiere zu schützen, die Bevökerung über die richtige Tierhaltung zu informieren, Tier-Misshandlungen zu verhindern und aktive Hilfe zu leisten. Der Aktive Tierschutz Recklinghausen e.V. leistet somit eine ergänzende Arbeit, die das Tierheim in seiner Struktur und seinem Aufgabenbereich nicht erfüllen kann.“

 

 

 

Lärmaktionsplan unter Bürgerbeteiligung

RTEmagicC_Bahnlaerm_639Bis zum 18. Juli 2008 sollten Groß- und Mittelstädte Lärmaktionspläne entsprechend den Vorgaben der EU-Umgebungslärmrichlinie erstellen. Diese Fristen konnten aber u.a. wegen der späten Erstellung der Lärmkarten durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) nicht eingehalten werden. Das trifft auch für Recklinghausen zu. Die Verwaltung ist zwar beauftragt worden, ein Verfahren zur Entwicklung des Lärmaktionsplanes einzuleiten. Bisher ist aber nur eine Ausschreibung erfolgt. Wir sehen durchaus die praktischen Probleme bei der Umsetzung. Wir wollen aber nicht, dass im Schnellverfahren von der Verwaltung Maßnahmepläne zusammengeschrieben werden. Wir legen deshalb Wert darauf, dass bei der Lärmaktionsplanung eine umfassende Bürgerbeteiligung stattfindet. Uns fehlt bisher der erklärte Wille, gerade die Detailkenntnisse der Bürger mit in den Plan aufzunehmen. „In Recklinghausen ist es ja nicht unbedingt üblich, Bürger umfassend zu beteiligen. Aber die Beschwerden der Leute über vermehrte Lärmbelästigungen haben gezeigt, dass erst durch die Bürger konkrete Vorschläge für Problemzonen in unserer Stadt entwickelt werden können“ so Holger Freitag.Darüber hinaus fordern wir Oberziele zum Schutz der Bürger: Schutz der Gesundheit: Kein Recklinghäuser ist einer gesundheitgefährdenden Lärmbelastung von mehr als 65 dB(A) augesetzt. Störungsfreier Schlaf: Die nächtlichen Lärmbelastungen sollen nicht über 45 dB(A) liegen. Störungsfreie Kommunikation: In allen Wohn- und Erholungsgebieten soll die Lärmbelastung im Freien nicht mehr als 55 dBA) betragen.

 

 

Gelände rund um den Bahnhof überplanen

RTEmagicC_OT-Hbf-Rad_760Nach wiederholten Klagen und Beschwerden aus der Bevölkerung haben wir uns einmal genau die Situation am Hauptbahnhof angeschaut. Egentlich sollte ein Bahnhofsvorplatz so etwas wie die Eingangshalle zur „guten Stube“ der Stadt sein. Doch die Gäste, die aus dem Bahnhof kommen, suchen vergeblich eine Informationstafel, die Auskunft darüber geben könnte, wo in Recklinghausen was zu finden ist. Ein Informationsbüro wäre eine ideale Lösung. Zugleich verursacht die Tristess und Trostlosigkeit des Vorplatzes bei Frauen und älteren Bürgern subjektive Ängste, die durch die unzureichende Beleuchtung am Abend  noch verstärkt werden. Das Unwohlseingefühl wird zusätzlich noch durch Jugendgruppen gestärkt, die diesen Platz für sich als Treffpunkt nutzen. Eine aufgelockerte und farblich, freundliche Gestaltung würde in Verbindung mit einer sichtbaren Präsens von Sicherheitskräften zu einer Besserung und entspannten Atmosphäre führen. Darüber hinaus müsste zugleich der Bereich entlang der Fahrradabstellanlage angegangen werden. Ein direkter Zugang zu den Gleisen wäre eine Verbesserung. Als störend werden darüber hinaus, die sich hier aufhaltenden Alkoholiker und Drogenabhängigen von den Bürgern empfunden. All dies verlangt unseres Erachtens die Erarbeitung eines Gesamtpakets durch Vertretern aus dem Jugendamt, der Ordnungsbehörde, der Polizei, der Drogenberatung und Stadtplanung.

 

 

Grüner Salon zur Qualität von Kultureinrichtungen

RTEmagicC_grS-Kunsthalle_726Der Grüne Salon lud wieder ein zur Diskussion über Kultur. Diesmal diskutierten die Teilnehmer Holger Freitag, Norbert Bauer, Hans-Josef Bajon, Oliver Keymis, Dr. Christian Esch und Dr. Hans-Jürgen Schwalm. das ernste Thema: Qualität und Absicherung von Kultureinrichtungen. „Ohne Geld lässt sich Kunst schwer präsentieren. Kultur und Wirtschaft müssen in Zukunft mehr denn je zusammenarbeiten.“ So lautete das Fazit der Teilnehmer der Podiumsdiskussion. Die Erfahrungen mussten beinahe alle Teilnehmer der Podiumsdiskussion in der Kunsthalle bisher machen: Ohne finanzielles Polster und entsprechende Zuwendung lässt sich schwer künstlerisches Potential präsentieren. Dass es trotzdem so etwas wie eine öffentliche Verantwortung für Kultur gibt, wollten alle Teilnehmer laut gesagt haben. „Die nachfolgenden Generationen in die Museen und Theater kriegen, das wäre eine tolle Vision für die Zukunft“, so Holger Freitag. Kulturausschussvorsitzender in Recklinghausen.

 

 

Grüne regen Güterverkehrszentrum an

RTEmagicC_Bhf-Ost_637Die Arbeit am Kommunalwahlprogramm zum Thema „Kreative Stadt“ nimmt konkrete Formen an. Die Grünen waren jetzt vor Ort – am ehemaligen Bahnhof Recklinghausen-Ost. Unsere Idee: Die Errichtung eines Güterverkehrszentrum. Denn durch die Verlagerung von LKW-Transporten auf die umweltfreundliche Schiene hat der Kombiverkehr im letzten Jahr den allein durch den Transport verursachten Ausstoß von CO2 um rund 980 Tausend Tonnen gesenkt. Um diesen Vorschlag auf Realitätstauglichkeit zu überprüfen, sah sich die Arbeitsgruppe Verkehr vor Ort um. Für ein Güterverkehrszentrum Recklinghausen-Ost sprechen viele Gründe: Die benötigten Gleisanlagen sind bereits vorhanden. Die direkte Anbindung an die A2 und der Bahnhof Recklinghausen-Ost kann aus allen vier Himmelsrichtungen angefahren werden. Ein weiteres Argument, das für ein GVZ spricht, ist der Gewerbepark Ortloh, der sich in direkter Nähe befindet.

 

 

 Grüne besuchen den Landtag

b3d958563cAm Mittwoch, 2. September besuchten wir den Landtag in Düsseldorf. Unserer Einladung sind viele Bürgerinnen und Bürger gefogt. Die mitgefahrenen Gäste waren begeistert – nicht nur von der Architektur, den Informationen zur Geschichte des Landtages – sondern auch von unserem Gastgeber, dem Grünen Landtagsabgeordneten Oliver Keymis. Oliver Keymis MdL und stellvertretender Landtagspräsident, berichtete in ungezwungener Atmosphäre vom Alltag eines Abgeordneten und von seiner ganz privaten Grünen Geschichte. Das kam an. Die Fahrt soll wiederholt werden.

 

 

Ali Ertan Toprak war bei der Deutschen Islam-Konferenz in Berlin dabei

880e55d681Zu den Ergebnissen des vierten Plenums der Deutschen Islam-Konferenz in Berlin meint Ali Ertan Toprak, 2. Vorsitzender der Alevitischen Gemeinde in Deutschland und Ratsherr der Grünen in Recklinghausen: „Wir haben einander kennen gelernt, Vorurteile und Unkenntnisse abgebaut und einiges an Konsens erziehlt.“ Dass die Kritik an der Islam-Konferenz, an der Ali Toprak seit 2006 regelmäßig teilgenommen hat, aber trotz allem nicht ganz unberechtig ist, räumt Toprak ein. „Wir haben vieles angesprochen, sind aber leider nicht zu vielen Ergebnissen gekommen. Das wird Aufgabe der nächsten Runde sein.“ Nicht nur in Berlin, sondern auch in Recklinghausen stehen die Verantwortlichen vor großen Aufgaben: „Es gilt, den erziehlten Wertekonsens auch auf kommunaler Ebene umzusetzen und im Alltag mit Leben zu füllen“, betont Ali Toprak und richtet sich damit ausdrücklich auch an die muslimischen Gemeinden. Handlungsbedarf sieht Toprak vorallem dort, wo Kinder und Jugendliche betroffen sind.

 

 

 

 

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