Trauerhalle Hochlar: GRÜNER Austausch mit den Initiatoren für den Erhalt

Die in der Öffentlichkeit geführte Diskussion um eine andere Nutzung von Teilen der bestehenden Friedhofsfläche in Hochlar und der in diesem Zusammenhang stehende Abriss der Trauerhalle, haben wir zum Anlass genommen, um uns vor Ort über den Sachverhalt aus erster Hand informieren zu lassen. Dazu hatten wir mit den Initiatoren für den Erhalt der Trauerhalle ein Treffen am Donnerstag, 23.07.2020, um 14 Uhr vor der Trauerhalle vereinbart.

Wir diskutierten vor Ort mit den Initiatoren für den Erhalt der Trauerhalle, Herrn Stöcker und Herrn Schubert, über den Verbleib der Trauerhalle. Das neue Friedhofskonzept der Stadt Recklinghausen sieht die Schließung sowie den Abriss der Trauerhalle vor.

Wir können uns allerdings auch eine andere Nutzungsmöglichkeit für die Halle vorstellen. „Friedhöfe sind emotionale Orte“, so Holger Freitag. Daher unser Vorschlag, aus der Trauerhalle eine Begegnungsstätte für die Anwohner*innen zu machen. Die Architektur der Halle, die im Innenteil ein offenes Atrium aufweist, ließe so etwas zu und wäre für eine solche Nutzung ideal geeignet. Die Begegnungsstätte könnte mit einem Café ausgestattet sein und die Möglichkeit für Treffen, Kunstausstellungen, Lesungen und Konzerte bieten.

„Wir  glauben, dass die Bedenken der mehr als 540 Bürger zum beabsichtigen Abriss der Trauerhalle Hochlar Überlegungen wert sind, für eine alternative Planung“, so Christel Dymke. Wir schlagen hierzu vor, ein Konzeptvorschlag der Bürger*innen zu prüfen. Die südliche Freifläche wurde ebenfalls von uns zusammen mit denn anwesenden Bürger*innen begangen und besichtigt. Hier sollte unserer Meinung nach ebenfalls eine neue offene Diskussion zur Verwendung der Freifläche führen. Das sollte eine mögliche stadtteilverträgliche Bebauung der südlichen Fläche oder gar den Erhalt der Freifläche aber nicht ausschließen.

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