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Runder Tisch zu Engagement & Ehrenamt

Die Corona-Krise hat die Gesellschaft fest im Griff – so auch alle Bereiche des ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagements. Derzeit sind wieder sehr viele Freiwillige im Einsatz, um in der Krise Nachbarschaftshilfe zu leisten, Atemschutzmasken zu nähen, die telefonische Seelsorge oder Nothilfe zu betreuen und vieles mehr. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Wertschätzung für freiwillig Engagierte nachhaltig verändern wird – und ebenso viele am Ball bleiben die jetzt angefangen haben, zu helfen..

Gleichzeitig stehen viele gemeinnützige Organisationen akut vor der Problematik, hohe Einkommensverluste zu kompensieren, Ehrenamtliche und Engagierte zu Hause bleiben und entsprechend fehlende helfende Hände und Sachspenden – z.B. bei den Tafeln – ausbleiben.

Nach Bewältigung der Corona-Krise sollte darum Stadt, Politik und Ehrenamt sich intensiv mit der Frage auseinandersetzen, wie die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt und Engagement positiver gestaltet werden könnte und wie Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements attraktiver und vor allem inklusiver und gleichberechtigter geformt werden könnte.

Dazu soll zu einem „Runden Tisch zu bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt“ eingeladen werden. Gemeinsam mit Politik und Teilnehmern aus allen Tätigkeitsbereichen des Engagements, von karitativen Einrichtungen und Sportvereinen, von der Kirche bis hin zur Freiwilligen Feuerwehr oder dem Naturschutz – sollten sich im Rahmen dieses Formates alle austauschen, um die bisherige Ansätze zu konkretisieren und neue Ideen zu entwickeln, wie Engagement und Ehrenamt noch besser in Zukunft gefördert werden könnte

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