Radstation: Was lange währt, wird endlich gut!

Lange mussten wir darauf warten. Immer wieder gab es Verzögerungen, doch nun steht der Startschuss für den Bau der Radstation am Recklinghäuser Bahnhof fest: Es ist der 15. Februar 2021.  Das Projekt musste zuletzt verschoben werden, weil die erste Ausschreibung der Rohbauarbeiten sich erheblich von den kalkulierten Gesamtkosten der Stadt unterschied. Auch, weil für die komplizierten Bodenarbeiten sich kein Anbieter dazu fand. Es musste daraufhin eine zweite Ausschreibung erfolgen, die nun unter dem Kostenrahmen bleibt.

Das Projekt wird erheblich die Radverkehrsförderung in Recklinghausen beschleunigen. Wir freuen uns, dass unser langjähriges Bemühen nun mit dem Baustart im Februar ein Ende findet. Auch weil viele Berufspendler schon lange darauf warten, dass sie endlich ihre Fahrräder sicher und komfortabel abstellen können. Den Betrieb der Radstation wird die Beschäftigungsinititiative rebeq übernehmen, die bereits Erfahrungen in der Betreuung von Radstationen in Marl, Gladbeck, Dorsten und Castrop-Rauxel sammeln konnte.

Die Recklinghäuser Radstation wird Platz für 300 Räder bieten und einen direkten Zugang zum Bahnsteig erhalten. Zudem bietet die Radstation E-Bike-Ladestationen, eine Werkstatt, Schließfächer, Mieträder und spezielle Abstellmöglichkeiten für Lastenräder. Damit genügt die Radstation modernsten Ansprüchen. Das tolle ist, dass durch eine automatische Zugangssteuerung die Radstation 24 Stunden geöffnet hat.

Die zweigeschossige Radstation erhält eine offene Stahllamellenhaut und im Gebäude wird es für die Mitarbeiter Sozialräume geben. Auf dem Dach der Radstation wird eine Begrünung geben sowie eine Photo-Voltaikanlage geben. Um auf dem Bahnsteig zu kommen gibt es die Möglichkeit über die Radstation dahin zu gelangen oder über die neue Rampe, die rechts von dem Radstationsgebäude barrierefrei und mit Beleuchtung von der Bahn neu ertüchtigt wurde.

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