„Radeln Ohne Alter“ geht endlich an den Start: Die Riksha Lieferung erfolgt in den nächsten Tagen

Das Projekt „Radeln ohne Alter“ versetzt alte und hilfsbedürftige Menschen in die Lage, trotz körperlicher Einschränkungen, mittels elektrischen Fahrrad-Rikschas, über das enge Wohnumfeld hinaus Lieblingsplätze oder neue und bekannte Orte mit dem Fahrrad zu besuchen.

Die Grünen hatten vor zwei Jahren hierzu einen Antrag gestellt. Leider war die Verwaltung nicht in der Lage, das Projekt in dieser Zeit anzustoßen bzw. umzusetzen. Darum erfolgte eine Vereinsgründung, um das Projekt endlich auch in Recklinghausen starten zu können. Die Grünen haben dafür gesorgt, dass das Geld für die Anschaffung der Riksha aus dem Topf der Freien Spitze zur Verfügung gestellt wird. Die Fahrrad-Rikscha wird jetzt kommende Woche geliefert und dann kann schrittweise das Projekt an den Start gehen. „Wir freuen uns, besonders für die vielen Senior*innen, die darauf warten, dass nach so langer Zeit endlich Radeln ohne Alter auch in Recklinghausen starten kann“, so Holger Freitag.

Das Projekt „Radeln Ohne Alter“, hat seinen Ursprung in Kopenhagen. Es hat sich über die skandinavischen Länder mittlerweile bis nach Deutschland verbreitet. Die Initiatoren von „Radeln Ohne Alter“ sind von der Bedeutung des Projekts für alte und hilfsbedürftige Menschen überzeugt: Radeln Ohne Alter kann ihrer Meinung nach auch in Recklinghausen hervorragend zur Mobilisierung von Senioren beitragen. Eine Rikscha-Fahrt ist ein Abenteuer, bei dem Eindrücke der Fahrt ebenso geteilt werden wie Lebensgeschichten. Erfreulich daher, dass eine erste Bedarfsabfrage bei den stadtnahen Seniorenheimen die Einschätzung der Initiatoren teilen. Alle kontaktierten Heimleitungen sprachen sich für ein Projekt „Radeln ohne Alter“ auch in Recklinghausen aus und würden sich freuen, die Riksha auch an ihrem Haus einsetzen zu können.

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