Pressemitteilungen

16.07.2021, Grüne Grüße zum Opferfest

Traditionen bereichern uns in Vielfalt

Unsere grüne Fraktion wünscht allen muslimischen Mitbürger*innen ein gesegnetes Opferfest. Wir wünschen Ihnen nach der langen Zeit des Verzichts ein bereicherndes Zusammensein im Kreise Ihrer Liebsten. Dank voranschreitender Impfungen und viel Solidarität unter den Recklinghäuser*innen sind kleine Festlichkeiten wieder möglich. Die Zusammenkunft mit Freunden und Verwandten im fast gewohnten Ausmaß stimmt uns zuversichtlich für ein Ende der derzeitigen Pandemie.

Wir hoffen, dass auch sie diese Tage genießen und sie die derzeit entspannte Lage in der „Feier des Gottvertrauens“ bestärkt. Für die Zukunft wünschen wir uns als Grüne einen angeregten interkulturelle Austausch. Und schon jetzt merken wir, dass die Kontaktbeschränkungen auch dazu führten, wie sehr das zuvor selbstverständliche Beisammensein vermissen und schätzen.

 

Wir wünschen auch Ihnen anregende Momente unter ihren Glaubensbrüdern und -schwestern und dem Feiern der gemeinsamen Hingabe zu Gott.
 
„Kurban Bayramin kutlu olsun!“
„Allah kabul etsin!“ 
„Kull ‚am wa antum bi chair!“
„Gesegnetes Opferfest!“

 

30.06.2021, Schwarz-Grüne Anteilnahme zum Gedenken an NS-Opfer

Koalition nimmt Anteil an Stolpersteinverlegung

Auf Einladung des Bürgermeisters nahmen Vertreter der schwarz-grünen Koalition an der Verlegung von Stolpersteinen teil. An der Münsterstraße 7 wurde zu Ehren der jüdischen Familie Pinkus, die dort ein Konfektionsgeschäft betrieb, vier Stolpersteine verlegt. Am Steintor wurden mit einem Stolperstein Gertrud Schürmann gedacht, die in Folge von fragwürdigen ärztlichen Behandlungen als eines von vielen Euthanasieopfern verstarb.

Bei der Verleihung wurde den Teilnehmern die Biografien der NS-Opfer näher gebracht um einen Eindruck vom Schicksal derer zu vermitteln. Die 1. stellvertretende Bürgermeisterin, Marita Bergmaier, hielt die Rede zum Gedenken von Gertrud Schürmann. Geschlossen wurden die Verlegungen jeweils mit gemeinsamen Gebet.

Marita Bergmaier, zugleich stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses erklärt: „Es ist wichtig, dass wir mit Zeremonien wie heute und durch Mittel wie Stolpersteine das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus aufrecht erhalten. Denn zu nie wieder gehört das Erinnern untrennbar dazu.“

Dazu ergänzt Adrian Glaz von Bündins‘90/Die Grünen: „Erinnerungskultur ist wichtig für Recklinghausen. Die Stolpersteine signalisieren die Nähe zu Recklinghausen und geben den Millionen Opfern eine Geschichte. Uns gibt es den Anlass, dafür zu kämpfen, damit solche Menschheitsverbrechen nie wieder geschehen.“

Foto (v.l.n.r.): Jörg Schürmann (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.), Daniel Rabe (CDU), Ulrich Hempel (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kreis Recklinghausen e.V.), Marita Bergmaier (CDU), Adrian Glaz (B’90/Die Grünen)

21.06.2021, Rathauskoalition nimmt an Spielplatzbeteiligungsverfahren 2021 teil

Recklinghäuser Kinder dürfen sich in 2022 auf vier frisch überplante Spielplätze freuen

Wie in jedem Jahr, wählte die AG Spielflächen drei Spielplätze innerhalb des Stadtgebietes aus, die überholt werden sollen. So wurden für die Realisierung in 2022 die Spielplätze an der Küferstraße in Suderwich, der Spielplatz an der Onkensruh in Nord und der Spielplatz am Bismarckplatz in der Altstadt ausgewählt.

In den vergangen 14 Tagen erfolgten die dazugehörigen Beteiligungsverfahren auf den jeweiligen Spielflächen. Kinder, die die jeweiligen Spielplätze nutzen, aber auch Eltern, hatten die Möglichkeit, ihre eigenen Vorstellungen für „ihre Spielfläche“ einzubringen. Die Verwaltung erarbeitet anhand der erlangten Informationen ein Konzept zur Überholung der einzelnen Spielflächen.

Die Koalitionäre sind hoch erfreut, dass neben den drei von der AG Spielflächen ausgewählten Spielplätzen, zusätzlich auch der Spielplatz am Lutherhaus auf der Hillerheide in die Überholung gehen kann. Möglich macht dies ein Förderprogramm zum Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) Hillerheide.

Vertreter der Rathauskoalition waren zu den einzelnen Beteiligungsverfahren natürlich auch vor Ort, um sich einen eigenen Eindruck über die Wünsche und Anregungen der Spielplatznutzer zu verschaffen.

Jährlich stehen dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie 256.000 EUR an Haushaltsmitteln für die Überplanung von Spielflächen zur Verfügung. Aus diesem Jahresbudget ist eine Erneuerung von drei Spielflächen realisierbar.

Foto: Auch auf dem Spielplatz an der Onkensruh brachten Kinder und Eltern Vorschläge für die anstehende Umgestaltung ein. Mit Michael Prenting (CDU), Christa Schenk (Grüne), Reinhard Zimmermann (CDU) und Daniel Rabe (CDU) war die Rathauskoalition, wie bei allen vier Beteiligungsverfahren, stark vertreten.

 

26.04.2021, Gedenken an die Opfer von Tschernobyl

Tschernobyl-Katastrophe vor 35 Jahren

Auch dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Nuklearunfall im Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl behält diese Nuklear-Katastrophe ihre Aktualität. Eine misslungene Stromausfall-Simulation, sowie schwer wiegende Sicherheitsmängel durch den Einsatz von ungeeignetem Material im Kernreaktor hatten dieses verheerende Unglück ausgelöst. Die Tragweite dieses Unglücks ist auch heute noch zu sehen und zeigt unmissverständlich welche Gefahr von Atomenergie ausgeht.

Das Fukushima-Unglück hat 25 Jahre später gezeigt, dass auch Naturgewalten, wie das Tōhoku-Erdbeben am 11. März 2011 eine solche Katastrophe hervorrufen können.

Damit einhergehende gesundheitliche Folgen der Bevölkerung sind nicht hinnehmbar. Neben der Strahlenkrankheit, die schon kurz nach dem Kontakt ihre Auswirkungen zeigt, gibt es viele Langzeitfolgen. Entscheidend sind beim Krankheitsverlauf der Betroffenen nicht nur die Stärke der Strahlenbelastung, sondern auch die Strahlenempfindlichkeit. Welche Faktoren die Strahlenempfindlichkeit begünstigen ist weitgehend unbekannt. Diese Erkenntnis verdeutlicht, dass die tatsächlichen Folgen eines solchen Unglücks kaum zu erfassen sind.

Aus unserer Sicht führt kein Weg daran vorbei, den Ausbau regenerativer Energien zu stärken: Hier in Recklinghausen und weltweit.

 

15.04.2021, Grüße zum Ramadan

Grüne Grüße an unsere muslimischen Mitbürger*innen

Im Namen unserer grünen Fraktion möchten wir über unsere Webseite auch diejenigen erreichen, die wir über die Glaubensgemeinschaften nicht erreicht haben. Ihnen allen wünschen wir einen guten Start in den Ramadan. Als Zeit, in der Sie sich Gott zuwenden und das Geben als Botschaft für das Gemeinwohl gefeiert wird, hoffen wir, das Sie trotz der Umstände eine enge Verbundenheit empfinden und über Ihre Glaubensrituale zur inneren Einkehr finden.

Für die kommende Zeit wünschen wir uns, dass es wieder möglich sein wird, eng beieinander zu stehen und den interkulturellen Austausch zu feiern. Doch die Sehnsucht nach dem Gemeinschaftsgefühl macht uns zuversichtlich, dass wir nach der Pandemie noch dankbarer dafür sein werden in Gemeinschaft zusammen kommen zu dürfen.

 

 

25.03.2021, Stellungnahme aus der Fraktion

Verstoß gegen die Bauzeitenregelung gem. § 39 Abs. 5 BNatSchG

Vogelnest im Baum

Im Namen der grünen Fraktion möchten wir auf die Missstände am Becklemer Weg in Suderwich hinweisen. Anwohner berichteten, dass dort in diesem Monat Baumfällungen vorgenommen wurden, obwohl diese nach dem 1. März nicht mehr zulässig sind, um nistende Vögel zu schützen. Darüber hinaus ist auch im aktuellen Stand des Bebauungsplans festgehalten, dass Fällungen von maximal 3 Bäumen zur Sicherung und Erschließung des Baugebiets zulässig seien. Demgegenüber stehen 25 Bäume, die gemäß der Baumschutzsatzung der Stadt Recklinghausen geschützt sind und nicht gefällt werden dürfen.

Wir verurteilen diese unrechtmäßigen Fällungen aufs Schärfste und fordern eine Erklärung des Noch-Eigentümers der dortigen Fläche. Welche Gründe haben ihn veranlasst trotz des Fällungsverbotes ab 1. März auf diesem Gelände diese Eingriffe durchzuführen? (kk)