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Kinder in Zeiten von Corona: Kindern in den Sommerferien Spiel-, Bewegungs- und Begegnungsmöglichkeiten verschaffen

Die derzeitigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise führen dazu, dass es vielen Kindern inzwischen an Bewegung und Begegnung mit anderen Kindern mangelt. Zwar gehen so langsam die Kitas wieder an den Start und die Grundschulen führen den Normalbetrieb durch. Aber was ist in den Sommerferien? Wir fordern darum für die bevorstehenden Sommerferien ein angepasstes Ferienprogramm für eine Anzahl von Kindern. „Die Stadt sollte dringend Vorschläge für alternative Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten im Freien erarbeiten“, fordert Christel Dymke, „und sich Gedanken über eine für etliche Kinder zu organisierende Veranstaltungsreihe machen, vielleicht zum Thema Sommerferienspiele.“

Unserer Meinung nach drängt das Thema Ferienangebote. Flexible Lösungen sollten dabei gesucht werden. Dass bei all den Planungen nötige und sinnvolle hygienische Bedingungen und andere Regelungen zu berücksichtigen sein werden, steht außer Frage. Manches wird der jeweils aktuellen Lage angepasst werden müssen. „Gute und flexible Lösungen werden sicher vor Ort zu finden sein“, so Holger Freitag. Wir raten dazu, Angebote zu finden, die die Freizeitgestaltung der Kinder bereichern und ihre Entwicklungen fördern.“ Es geht um mehr als um die Verhinderung von Langeweile, erklärt Christel Dymke.

Denn gerade für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen braucht es die Perspektive, dass persönliche Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse wieder möglich werden. „Darum sollten wir die Kinder in diesem Sommer nicht im Stich lassen“, so Holger Freitag. Wir verweisen darauf, dass es jetzt darum gehen sollte,  mit Bedacht und mit Kreativität zu planen. Auch  in der Hoffnung, in den Sommerferien sinnvolle Angebote machen zu können. Denkbar wäre auch eine den Bedingungen angepasste Stadtranderholung für die Kinder aus den Stadtteilen im Freibad an der Mollbeck.

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