Internationaler Tag der Migranten 2019

Der 18. Dezember 2019 ist der Internationale Tag der Migranten. Im Dezember 2000 hat die UNO diesen Tag ausgerufen. Am 18. Dezember 1990 wurde die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Migranten und ihrer Familienangehörigen von der UN-Vollversammlung angenommen. Dieser Welttag soll den Fokus der Öffentlichkeit vor allem auf das Schicksal und die Probleme der mehr als 250 Millionen Migranten weltweit lenken. Wir nehmen diesen Tag zum Anlass um über die Alltagsbegegnungen hinaus einander zu begegnen und die positiven, bereichernden Auswirkungen von Migration hervorzuheben. Migration trägt zur Weiterentwicklung und zum Wissenstransfer bei – sie öffnet Horizonte.

Jugendliche mit familiärem Migrationshintergrund bewegen sich oftmals im Spannungsfeld zwischen den kulturellen Traditionen ihrer Familie und den Erwartungen des „Migrationslandes“. Das Erwachsenwerden stellt sich als eine ohnehin schon spannungsreiche Lebensphase durch die kulturellen Herausforderungen von Migration als eine umso konfliktträchtigere Zeit dar .

In dieser Woche noch hat die Bundesregierung klar gemacht, dass wir Migration in Deutschland brauchen. In den nächsten Jahren wird uns der Fachkräftemangel schier überrollen. Es gibt die Migranten, die aus eigenen Stücken in unser Land kommen und uns mit ihrer Vielfalt und Weltanschauung bereichern. Dann gibt es Migranten, die keine Wahl hatten. Diese Menschen haben unmenschliches in ihren Heimatländern erlebt, mehr als sich viele vorstellen können. Diese Menschen haben alles aufgegeben, in der Hoffnung, ein Leben ohne Krieg zu erleben. All diesen Menschen, sowohl den freiwilligen als auch den geflüchteten Migranten ist der heutige Tag gewidmet

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