Fukushima Gedenktag 2020

Am 11. März 2011 ereignete sich eine große Katastrophe in Japan. Eines der stärksten Erdbeben, welches jemals in der Nähe Japans gemessen wurde, verursachte einen Tsunami. Diese gigantische Welle spülte Häuser und Autos weg. Wir wollen am Mittwoch in der Zeit von 15 Uhr bis 16 Uhr auf dem Altstadtmarkt an die Kathastrophe erinnern und zugleich die verfehlte japanische Energiepolitik von heute kritisieren.

Dieser Tsunami traf auf ein Atomkraftwerk in Fukushima. Da das Erbeben zuvor die Stromversorgung verhindert hatte, wurde das Atomkraftwerk mit einer Notstromversorgung betrieben. Diese wurde vom Tsunami zerstört. Die Kühlung funktionierte nicht mehr – eine Menge radioaktiver Stoffe wurden freigesetzt. Nach 9 Jahren sieht Fukushima schon anders aus doch Untersuchungen seitens Greenpeace ergaben, dass gewisse Strahlenwerte fünf bis 100-mal über den international empfohlenen Werten liegen. Dies ist nach wie vor ein erhebliches Risiko für alle Personen, die dort leben. Krebserkrankung in Fukushima ist aufgrund der Strahlung gewöhnlicher als in anderen Gebieten Japans.

Viele Bürger wollen verständlicherweise eine Energiewende. Die Regierung in Tokio setzt mittlerweile auf Kohlekraftwerke und steht wegen des Baus vieler neuer fossiler Kraftwerke am Pranger. Erneuerbare sind angeblich zu teuer. Die neuen Kohlekraftwerke an der Pazifikküste stehen für eine weltweit einzigartige Energiepolitik: Während die westliche Welt aus der Kohle aussteigt, um ihre Klimaziele zu erreichen, hält Japan starr an der Stromgewinnung aus dem schwarzen Gold fest.

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