Grüner Antrag

Bellostationen für den Hinsberg

 

Unser jüngstes Ratsmitglied Maya Wischnewski (Bild links) erzählt uns heute von Ihrer Strategie Hundebesitzer und andere Naturliebhaber zu harmonisieren: Mit mehr Mülleimern und Hundekotbeuteln. Im gemeinsamen Antrag mit der CDU soll neben dem Hinsberg eine gute Verteilung von Mülleimern auf das ganze Stadtgebiet vorangetrieben werden. Das begrüßen wir sehr.

Hast du einen Lieblingsort im Hinsberg?

Ich würde sagen ich habe gleich mehrere Lieblingsorte, denn der Hinsberg ist sehr abwechslungsreich und gleichzeitig nur ein Steinwurf von mir entfernt. Aber ein Moment ist hervorzuheben: Kurz nach einem starken Regenguss, wenn auf den Feldern kleine Seen entstehen. Ich finde es toll, die gereinigte Luft einzuatmen und die Wolkenformationen in den spiegelnden Pfützen zu beobachten.

Wie entstand die Idee zu den Bellostationen?

Die Idee entstand schon während des Wahlkampfes im Bürgergespräch. Spaziergänger und Erholungssuchende wünschen sich ein ungetrübtes Naturerlebnis – da sind Müll und Hundekot fehl am Platz. Doch wenn sich weit und breit kein Mülleimer finden lässt, sinkt die Motivation der Spaziergänger den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. Und hier setzt unsere Idee an: Wir richten ein Angebot an Spaziergänger und Hundebesitzer. Mit zusätzlichen Abfalleimern und Bellostationen.

Wie hast du die Standorte ausgewählt?

Die Standorte sollen möglichst viele Menschen erreichen, daher sind Weggabelungen und Sitzbänke die besten Standorte für Mülleimer und Bellostationen.

Welchen Effekt erhoffst du dir durch das Aufstellen von Bellostationen und Mülleimern?

Ich hoffe natürlich, dass die Mülleimer gern genutzt werden und die Gehwege in der Folge noch attraktiver werden.

Aber insgeheim wünsche ich mir, dass unsere Grünzüge einen größeren Stellenwert bekommen. Denn das was wir lieben, schützen wir. Wenn wir also alle gern rausgehen und die Natur genießen, dann wird uns der Erhalt wichtig sein. Hier setzt unsere grüne Politik an, denn Natur bedeutet für uns auch Lebens- und Aufenthaltsqualität. Gerade jetzt beobachten wir, dass durch die Corona-Pandemie viel mehr Bürger*innen die Spazierwege nutzen. Jedoch soll auch hier Umweltbewusstsein und gegenseitige Rücksichtnahme die Grundregel sein. Dafür ist der gemeinsame Antrag mit der CDU ein guter Anfang.

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