Foto:pixabay/Bagger

Baugebiet am Becklemer Weg: Wir wollen genau wissen, was im Boden steckt.

Die Anwohner am Becklemer Weg äußern Bedenken, was sich dort im Boden verbirgt. Die Wohnungsgesellschaft plant auf dem Areal in Suderwich bis hin zum ehemaligen Bahnhof Suderwich Ein- und Mehrfamilienhäuser. Da bis Ende 1984 dort von der Kesselwagenreinigungsfirma Braak ungehindert giftiges Abwasser vom Bahndamm aus ins Erdreich floss, befürchten nun die Anwohner, dass der Boden auf dem Areal verseucht ist.

„Wir haben die Bedenken der Anwohner ernst genommen. Es gilt diese auszuräumen“, so Holger Freitag. Wir haben uns daher dem Thema angenommen und die  Verwaltung dazu um Stellungnahme gebeten. Bestätigt wurde uns, dass an drei Stellen auf dem zukünftigen Wohngebiet ein erhöhter Schadstoffgehalt gemessen wurden. Die Grenzwerte für Arsen und Chrom sind überschritten.

Im Bereich der späteren Gärten soll nun aufgrund der erhöhten Werte der Oberboden entfernt und mit Mutterboden aufgefüllt werden. Der Gutachter äußerste sich dazu wie folgt:“ Eine Wohnnutzung ist mit dieser einfachen Sicherungsmaßnahme möglich.“  Weitere Bodenuntersuchungen sollen trotzdem folgen sowie eine Grundwasseruntersuchung. Dazu sollen demnächst Proben gezogen werden.

Wir werden weiter das Thema verfolgen. Um detaillierte Antworten vom Technischen Dezernenten zu erhalten, haben wir einen Fragenkatalog erstellt. Die Fragen sollen im kommenden Rat von ihm beantwortet werden, auch damit die Bürger*innen umfassend informiert werden.

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