Foto:pixabay/gefällte Bäume

Antrag: Bäume im öffentlichen Raum, die gefällt werden müssen, sollen künftig sichtbar gekennzeichnet werden

Spätestens seit dem Orkan Ela sind viele Bürger*innen sehr sensibel hinsichtlich der Fällung von Bäumen im Stadtgebiet. Sie vermuten oft, dass Bäume ohne Not gefällt werden und kritisieren, dass für Baumaßnahmen zu viele Bäume gefällt werden. Bürger*innen fordern zu Recht, dass genau geprüft wird, ob Bäume erhalten werden können. Sie können erwarten, dass die Verwaltung transparent macht, welche Untersuchungsergebnisse vorlagen, warum Fällungen unausweichlich sind und was als Ausgleichsmaßnahme vorgenommen wird.

Bereits heute informiert die Verwaltung per Pressemitteilung regelmäßig über Baumfällungen. Dennoch zeigen sich Bürger*innen häufig überrascht und sind verärgert, wenn „plötzlich“ Bäume gefällt werden, und sie sich nicht informiert fühlen. Diese Informationslücke soll mit über-schaubarem Aufwand geschlossen werden. Vorbild ist die Praxis in der Stadt Dortmund. Dort erhalten die Bäume vor dem Fälltermin eine orangefarbene Banderole mit folgender Aufschrift: „Die Stadt Dortmund informiert: Liebe Bürgerin, lieber Bürger! Dieser Baum wurde von uns eingehend geprüft mit dem Ergebnis, dass die Standsicherheit und damit die Verkehrssicherheit nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Daher wird er in nächster Zeit gefällt und durch einen jungen Baum in der nächsten Pflanzzeit wieder ersetzt. Diese Fällaktion dient Ihrer persönlichen Sicherheit. Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie uns an. Ihr Pflegebetrieb“. Für weitere Informationen sind Telefonnummern des Pflegebetriebs angegeben. Angelehnt an diese Praxis soll künftig auch in Recklinghausen mithilfe vergleichbarer Informati-onsbanderolen größtmögliche Transparenz über Baumfällungen hergestellt werden.

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