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Klimagerechter Stadtumbau: Innenstadt mit Wasser innovativ nachhaltig gestalten

 

Die Klimaerwärmung ist längst Realität. Spitzentemperaturen treten vor allem in den Innenstädten auf. Höchste Zeit dem gegenzusteuern. Der Umgang mit Wasser in der Stadt sollte unserer Meinung nach im Zuge des Klimawandels darum neu gedacht werden. „Wir sollten die Ressource Wasser wiederentdecken“, fordert unsere Grüne Bürgermeisterin, Christel Dymke. Sie erinnert daran, dass eine Städtebauliche Gestaltung und Freiraumgestaltung mit Wasser in der Innenstadt neue Lebensqualitäten schafft.

 „Das Wasser nimmt“, so Holger Freitag, „für den klimagerechten Stadtumbau eine neue Schlüsselrolle ein.“ Wasserflächen wirken besonders an heißen Sommertagen, so wie wir sie zurzeit erleben, kühlend und beeinflussen das Stadtklima positiv.

In diesem Zusammenhang verweisen wir darauf, dass im Rahmen der Zukunftsinitiative „Wasser in der Stadt von Morgen“, im Bereich des Stadtgartens demnächst ein mehrteiliges Projekt umgesetzt wird. Nämlich durch die Regenwasserkoppelung im Tiergarten, an der Sternwarte und am Ruhfestspielhaus. Hierdurch werden viele Vorteile erzielt und die Anpassung von Wasserwirtschaft und Stadtplanung an den Klimawandel angegangen.

Wir fordern daher, dass weitere und deutliche Anstrengungen unternommen werden müssen, um die klimatischen Bedingungen in der Innenstadt zu verbessern. Dazu sollte unserer Meinung nach ein Folgeprojekt von „Wasser in der Stadt von Morgen“ auch in der Innenstadt umgesetzt werden. Christel Dymke weist darauf hin, „Wasserstrukturen in der Innenstadt können umgestalten, in Szene gesetzt und erlebbar gemacht werden.“

Neben dem Wasser ist dringend geboten, die Gebäudeflächen wo immer möglich zu begrünen. Mit dem Förderprogramm für Dach- und Fassadenbegrünung wurde ein erster richtiger und wichtiger Schritt getan. Leider gilt das zurzeit noch nur für die Innenstadt. „Bei Bebauungsplanverfahren“, so Holger Freitag, „ wird es darauf ankommen, solche Begrünungen vorzuschreiben und konsequent durchzusetzen.“ Da die Durchschnittstemperatur weltweit seit Jahrzehnten steigt und diese Entwicklung sich voraussichtlich nicht umkehren lässt, müssen Städte auf die klimatischen Veränderungen mit entsprechenden Mitteln wie z.B. Wasser und Fassadenbegrünung reagieren.

 

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