Ladestation für E-Mobile

Grüner Antrag: Ausbau von Ladestationen für Elektro-Mobilität

 

Wir fordern im Rahmen eines Ratsantrages zusammen mit unseren politischen Partnern die Verwaltung dazu auf, ein geeignetes Gesamtkonzept „Ladestationen für E-Mobilität“ zu erarbeiten und einen entsprechenden Haushaltsansatz für den Haushalt 2018 vorzubereiten. Denn die Verbreitung vollelektrisch betriebener Fahrzeuge stellt für uns einen wesentlichen Baustein auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität der Zukunft dar; also zu weniger CO2-, NOx- und Feinstaubemissionen in unserer Stadt. Dazu soll auch Mobilität mit Elektromobilen ihren Beitrag leisten. Öffentliche Ladeinfrastruktur ist notwendig für die weitere Entwicklung, da sie nicht nur für E-Fahrzeuge nutzbar ist, sondern auch sichtbar für alle anderen Verkehrsteilnehmer und mit entscheidend für die Akzeptanz und die Willensbildung ist.

Im Rahmen der Klimaschutzvorgaben ist die Förderung der E-Mobiliät auch ein Ziel der Bundesregierung. Die Bundesregierung fördert sowohl die Entwicklung und den Verkauf der Fahrzeuge als auch die Schaffung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Mit einer Finanzspritze von 300 Millionen Euro aus Steuergeldern sollen nun landesweit rund 15.000 neue Stromtankstellen entstehen: 5.000 Schnellladestationen und 10.000 Ladesäulen mit normaler Ladetechnik.

Mittlerweile gibt es aber auch innovative Ansätze zur Umsetzung z.B. von Firmen, die geniale Ideen präsentieren, um die Elektromobilität voran zu bringen. Warum Straßen teuer aufreißen, Kabel verlegen und dezidierte Ladestationen aufstellen, wenn man doch einfach lange Zeit bestehendes verbessern kann: Straßenlaternen. Das Berliner Unternehmen Ubitricity verbaut einfach Stecker in Straßenlaternen und verlagert die Intelligenz dahinter, in das Ladekabel. Die Ladeleistung beträgt maximal 4,6 Kilowatt bei einer einphasigen Leitung, die 20 Ampere durch das Kabel pumpt. Die Voraussetzung ist ein Steckertyp vom Typ 1 oder 2 und das Laden erfolgt im Mode 3. Also alles Standard.

Auch der besonderen Herausforderung für die Ladestruktur für E-Bikes muss sich die Stadt Recklinghausen mit ihrer Ausrichtung auf den weichen Tourismus stellen. Bereits jetzt gibt es vermehrt Anfragen von FahrradtouristInnen und Gastronomie- und HotelbetreiberInnen zu Ladestationen.

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