E-Mobilität im Fuhrpark

Grüner Antrag: Ausbau E-Mobilität im Fuhrpark der Stadt

 

Ähnlich wie andere Städte im Ruhrgebiet, die alle ihre Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark E-Mobil machen möchten, sollte unserer Meinung nach auch die Stadt Recklinghausen und ihre Töchter ihre Flotte sukzessive komplett auf Elektro-PKW umstellen. „Emissionsfreiheit, Image-Gewinn und die Möglichkeit rechtzeitig Erfahrungen sammeln zu können sind drei wichtige Beweggründe, Elektrofahrzeuge zu beschaffen, „so Holger Freitag. Neben der technischen Zuverlässigkeit und der Nutzerfreundlichkeit ist die Reduzierung der Kostennachteile für uns ein wesentlicher Faktor bei den Beschaffungskriterien.

Recklinghausen hat mit seinem eigenen Fuhrpark die große Chance, Elektromobilität in der Stadt gezielt und beispielhaft zu fördern. Auch wenn die Stadt grundsätzlich haushaltsrecht-lich an das Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gebunden ist, hat sie gleichzeitig die Möglichkeit, als Auftraggeberin Art und Bedarf der zu beschaffenden Güter zu bestimmen. Sie kann festlegen, welche Umweltstandards ihr Fuhrpark zu erfüllen hat, und so eine Vorbildrolle übernehmen.

An der Wirtschaftlichkeit muss der Imagegewinn und. Klimaschutz nicht scheitern: Bereits ab einer Jahresfahrleistung von 23.000 Kilometer können E-Fahrzeuge günstiger als konventionelle Fahrzeuge sein. Bei steigenden Fahrleistungen steigen auch die TCO-Vorteile weiter an (TCO: Total Cost of Ownership – Berechnung der Gesamtkosten eines Projektes).

Überlegungen wie Kauf oder Leasing von E-Autos, Kauf oder Leasing von E-Bikes, sollten geprüft werden und ebenso die Fördermöglichkeiten des Bundesumweltministerium für Klimaschutzprojekte in Kommunen („Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“).

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