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Erfährt das Ehrenamt genug Wertschätzung?

 

„Und was hast Du davon?“ Eine häufig gestellte Frage, mit denen sich Ehrenamtliche öfter auseinander setzten müssen, wenn sie mit ihren Freunden oder ihrer Familie über ihre Tätigkeit sprechen. Die meisten Ehrenamtlichen, haben immer mal wieder diesen Moment, wo sie im Bett liegen und sich fragen, warum sie sich das antun. Aber es ist doch so, meckern ist einfach und kann jeder, doch damit ist so gut wie keinem geholfen.

Wir betreiben Ehrenämter, nicht aus finanziellen Gründen, sondern aus Begeisterung an der Sache. Sei es als Trainer oder als Jugendbetreuer oder als Politiker in der Kommune. Keiner von uns könnte seinen Job aufgeben und von seinem Amt in der Politik als Kommunalpolitiker davon leben. Abgesehen vom Bürgermeister haben die meisten noch einen Hauptberuf, den sie nebenbei auch noch ausführen und trotzdem mit Leidenschaft für ihre Stadt und Einwohner kämpfen.

Gerade heute, wo der Kapitalismus immer mehr überhandnimmt, wo vieles gesagt wird, wenig getan wird und sich an noch weniger an das Gesagte erinnert wird. Gerade heute, wo die Politikverdrossenheit einen Höchststand erreicht, viele sich von der Politik alleine gelassen fühlen und sich von ihr abwenden. Gerade heute, in der Zeit der alternativen Fakten ist es Zeit, sich zu erheben, sich zu zeigen und dafür einzustehen was einem wichtig ist.

Es gibt immer noch Länder, in denen sterben Menschen, weil sie für eine freie, eine demokratische Politik kämpfen. Wir hier in Deutschland haben so viele Möglichkeiten uns zu präsentieren, uns zu engagieren, uns zu zeigen und zu sagen was wir wollen. Und hier ist nicht die Rede von einem anonymen Account im Internet und in irgendwelchen dubiosen Foren von Lügenpresse und Landesverrat zu schreiben. Nein! Zeigt euer Gesicht! Zeigt wofür ihr Steht! Zeigt was euch wichtig ist!

Das alles, tun wir bei den Grünen. Wir zeigen unser Gesicht, wir erheben uns gegen den Sumpft der Monotonen Politik. Deswegen sind wir im Ehrenamt, deswegen sind wir in der Kommunalpolitik. Das was wir tun, ist uns wichtig und nehmen wir ernst. Das was wir sagen, setzen wir auch um. Tut ihr das Selbe, schlingt euren Zorn nicht in euch hinein. Tut etwas gegen euren Unmut.

 

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