Foto: Artturi-Mantjsaai

Ein Friedensfest gegen Hass, Intoleranz und Angst

 

Der Bürgermeister hatte in dieser Woche zu einer außerplanmäßigen Sitzung des Koordinierungskreises für Toleranz und Zivilcourage in die VHS eingeladen. Der Anlass dazu: Die angekündigte Veranstaltung rechter Gruppierungen am 20. Mai auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen. Mehr als 40 Vertreter von Schulen, Gewerkschaften, Initiativen, Vereinen, Verbänden, Parteien, Vertreter der Religionsgemeinschaften und kirchlichen Gruppen haben an der Sitzung teilgenommen und ihre Bereitschaft erklärt, an einem Signal für eine friedliche, freundliche, tolerante und offene Stadt Recklinghausen an diesem Tag mitwirken zu wollen.

Viele Ideen wurden angesprochen und gesammelt, wie man der rechten Veranstaltung an diesem Tag begegnen sollte. Letztlich wurde einstimmig beschlossen auf dem Kirchplatz ein buntes Bürgerfest zu feiern, das in etwa von 13 Uhr bis 16 Uhr stattfinden soll – so lange wie auch die angemeldete rechte Veranstaltung ablaufen soll.

Da Pfingsten das Fest der Überschreitung von Glauben und Grenzen ist, soll das Motto „Pfingstfest – Friedensfest“ heißen. Da in christlicher Tradition dieses Fest positive Botschaften vermittelt, sollen diese zentral während des ganzen Festes vermittelt werden. An diesem Tag soll in erster Linie gefeiert werden, Musikbeiträge präsentiert werden, Begegnungen und Gespräche möglich sein, Getränke und leckeres Essen angeboten werden, ein Kreativmarkt gegen Rassismus möglich sein, Kinder- und Jugendaktionen vorbereitet werden und vieles weitere mehr. Wir wollen uns als Stadtgesellschaft präsentieren, die sich gegen Hass, Intoleranz, Diskriminierung und Angst ausspricht.

 

 

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